Was, wenn „schwierige" Kinder nicht das Problem sind, sondern das Warnsignal eines überlasteten System?
Immer mehr Schülerinnen gelten als „verhaltensauffällig" oder „unmotiviert". Doch während aktuelle Daten belegen, dass nur wenige Kinder sich in der Schule rundum wohlfühlen, wird die Verantwortung für dieses Scheitern meist nach unten gereicht: an die Eltern, die Lehrkräfte und vor allem an die Kinder selbst. Besonders neurodivergente Kinder - jene mit ADHS oder im Autismus-Spektrum - stehen dabei im Fokus. Ihr Verhalten wird vorschnell als Diziplinlosigkeit gedeutet, obwohl es die Reaktion auf ein Umfeld ist, das ihre Art zu lernen und zu fühlen systematisch ignoriert.
Corina Elfe bricht das Schweigen über strukturelle Diskriminierung im Klassenzimmer. Als langjährige Gymnasiallehrerin und Auszubilderin von Lehrkräften, ADHS-Fachexpertin sowie Mutter zweier Söhne mit ADHS und selbst spät diagnostizierte Neurodivergente macht sie sichtbar:
-Warum die Schule selbst oft zum zentralen Belastungsfaktor wird.
-Wie Machtmissbrauch und Ableismus den Schultag prägen.
-Weshalb die vielbeschworene „Bildungspartnerschaft" oft eine Illusion ist.
Ihr Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für echte Neuroinklusion. Corina Elfe zeigt: Wir müssen Kinder nicht „reparieren", damit sie in starre Strukturen passen. Wenn wir stattdessen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass neurodivergente Kinder nicht mehr durchs Raster fallen, enteteht eine Schule, in der alle Kinder wieder einen Platz haben.
Medienkennzeichen:
SB
Jahr:
2026
Verlag:
München, Yes
Aufsätze:
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ISBN:
978-3-96905-426-0
2. ISBN:
3-96905-426-5
Beschreibung:
Originalausgabe, 2. Auflage 2026, 270 Seiten
Sinngleiche Schlagwörter:
ADHS; ADS
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Sprache:
Deutsch
Mediengruppe:
Sachbuch