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Selbstjustiz

Roman
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Viel, Tanguy
Verfasserangabe: Tanguy Viel
Medienkennzeichen: Belletristik
Jahr: 2017
Verlag: Berlin, Verlag Klaus Wagenbach
Mediengruppe: Bücher
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Inhalt

Gleich zu Beginn des Romans geschieht ein Mord, der Täter Martial Kermeur steht fest und sitzt nun seinem Richter gegenüber. In Erwartung seines Urteils erzählt Kermeur dem Richter, wie es zu der Tat kam. Als alleinerziehender Vater wurde er zur leichten Beute eines windigen Immobilienhais, der ihm seine Ersparnisse aus der Tasche zog und ihn in Schulden stürzte. Nach und nach entfaltet sich vor den Ohren des Richters (und des Lesers) ein differenziertes Bild eines Geschehens, das man kaum als Krimi, sondern vielmehr als realitätsnahes Gesellschaftsbild begreift. Mit jeder Seite wächst das Verständnis und das Mitgefühl mit dem Täter und seinen Motiven. Dem Leser in der Rolle des Richters stellt sich die kaum zu beantwortende Frage nach Schuld, Recht und Gerechtigkeit, am Ende eine Frage des Gewissens. Im Unterschied zur realen Justiz bleibt der Literatur hier mehr Handlungsspielraum. Thematisch ganz anders als zuletzt "Das Verschwinden des Jim Sullivan" (ID-A 42/14), jedoch nicht weniger überzeugend und ebenso gehaltvoll bei vergleichbar wenigen Seiten.

Details

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Viel, Tanguy
Verfasserangabe: Tanguy Viel
Jahr: 2017
Verlag: Berlin, Verlag Klaus Wagenbach
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Systematik: Suche nach dieser Systematik Z
Interessenkreis: Suche nach diesem Interessenskreis Gesellschaft
ISBN: 978-3-8031-3290-1
Beschreibung: 167 Seiten
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Schmidt-Henkel, Hinrich [Übers.]
Sprache: de
Originaltitel: Article 353 du code pénal
Mediengruppe: Bücher